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Dienstag, 16. Dezember 2014

Regenzeit

Ich liege im Bett und ich will am liebsten den ganzen Tag liegen bleiben. Ein stetiges Strömen und Rauschen lässt mich weiter schlummern. Es regnet. Nicht nur leise tröpfelnd sondern in langen Fäden plätschernd fallen die Tropfen zu Boden. Der Mangobaum und der Mais vor unserem Fenster wirken heute noch strahlend grüner als sonst. Die Felder werden vom Regen durchdrungen und auf den sonst sandig-staubigen Wegen bilden sich große Pfützen. Fast  scheint es so, als ob einige der Wege sogar zu kleinen Bächen mutieren. Bis auf die Frösche ist heute kaum einer unterwegs, und wenn ist man mit Regenschirm geschützt oder bedeckt von einer Kapulana.
Auch wir die „mulungos“ wagen uns nach draußen. Mit unseren Regenjacken, Kapuzen auf dem Kopf und Flip Flops geben wir ein lustiges Bild ab, wie wir durch den Regen waten. Schon nach einer Minute sind wir regenüberströmt, aber das macht Nichts! Hitze und Sonne gibt es sonst schon genug.
Der Himmel ist grau getüncht und kein Fleckchen lässt auf baldige Besserung hoffen. Doch das Grau und der Regen sind irgendwie bezaubernd. Diese Regenatmosphäre lässt die Seele rein werden und ist unglaublich beruhigend. Die Natur scheint nur so die Feuchtigkeit aufzusaugen und jauchzend aufzuatmen. Wow, Regen kann echt schön sein…

Ja, ich bin glücklich. Heute ist ein besonderer Tag. Denn jetzt beginnt die Regenzeit wirklich…

Sonntag, 14. Dezember 2014

Reblog: Vom Genuss und leichtem Leben

Ich wohne und arbeite hier mit Monja meiner Projektpartnerin zusammen. Sie führt auch einen Blog und postet zum Teil über Dinge die hier nicht auftauchen bzw. anders geschildert werden. Wenn ihr Lust habt schaut doch mal vorbei: 
Monjas Blog

Vor allem der letze Artikel ist super:

Eine neue Studie zeigt: Die Deutschen können nicht genießen. Vor allem junge Menschen können sich aus ihrer zwanghaften Mäßigung kaum mehr befreien. Wir sollten öfter über die Stränge schlagen.Im übertragenen Sinne jedenfalls liegt bis heute eine berückende Wahrheit darin. Denn das Leben zu leben, es zu genießen mit all seinen kleinen Glücksmomenten, das scheint ausgerechnet in unserer Wohlstandsgesellschaft immer schwieriger zu werden.“Wir mäßigen uns maßlos“. Das ist das Merkmal unserer Epoche, ihr Krankheitssymptom. Statt zu fragen, wofür wie leben, fragen wir uns nur noch, wie wir möglichst lange leben.” Der Rausch, der Exzess, die rituelle Ausschreitung blieben bei diesem ökonomistischen Ansatz auf der Strecke – und oft genug sogar der Sinn für die kleinen Freuden: mit Freunden ein Bier trinken, in einem zärtlichen Moment die Aussicht genießen, beim Kaffee eine Zigarette rauchen, Ballspielen an einem Sommerabend.Zu einem ähnlichen Befund kommt die Studie “Die Unfähigkeit zu genießen – die Deutschen und der Genuss” des Instituts Rheingold Salon. Im Auftrag von Diageo und Pernod Ricard untersuchten die Kölner in einer repräsentativen Umfrage und 60 tiefenpsychologischen Gesprächen, wie es um die Genussfähigkeit der Deutschen bestellt ist.Der erschütternde Befund: Das Wohlstandsland Deutschland ist auf dem besten Wege,das Genießen zu verlernen. Zwar macht der Genuss für 91 Prozent der Menschen das Leben erst lebenswert. Aber ganze 46 Prozent haben den Eindruck, dass es ihnen im stressigen Alltag immer seltener gelingt, wirklich etwas zu genießen – bei den Jüngeren sogar 55 Prozent. Als Grund werden vor allem berufliche, aber auch familiäre Belastungen angegeben.Gesellt sich zu diesem “Genuss-Druck” dann auch noch “Genuss-Neid”, weil alle anderen vermeintlich auf dem Sonnendeck sitzen und Eis schlecken, während man selbst im Maschinenraum schwitzt, ist der Teufelskreis perfekt: Genuss wird zu etwas Zwanghaftem – und verliert schon deshalb an Wert.Ohnehin haben die Deutschen eine eher preußische Haltung bei der Frage, wann sie sich etwas Schönes gönnen. Erst kommt die Arbeit, dann das Vergnügen: Diese alte Weisheit hat nicht nur bei den Älteren, sondern auch bei den Jüngeren uneingeschränkte Gültigkeit.Für 81 Prozent der Menschen verlangt Genuss nach einer Legitimation durch zuvor erbrachte Leistungen, nur ein Prozent der Befragten hatte nicht das Gefühl, sich Genuss “verdienen” zu müssen. Zudem verhalten sich die meisten Deutschen selbst in Genussmomenten noch kontrolliert. Am ehesten gönnen sie sich noch einen Moment bewusster Entspannung wie einen Saunabesuch oder einen Gang ins Restaurant – ein geplanter, rationaler Genuss.Denn eine der wichtigsten Voraussetzungen für wahren Genuss ist Hingabe und Loslassen-Können – eine Fähigkeit, die den Deutschen immer mehr abhandenkommt. 51 Prozent der Befragten gaben an, dass es ihnen schwer fällt, einmal ganz loszulassen – auffällig mehr Jüngere als Ältere.“Wir dürfen niemals vergessen: Unsere vornehmste Aufgabe ist es zu leben.”Michel de Montaigne (1533–92)Das Ganze ist aus einem Artikel der Welt und hat mich echt zum Nachdenken gebracht. Ich versuche hier auf jeden Fall im Moment zu leben und meine Zeit hier in Mosambik zu genießen. Trotzdem frag ich mich manchmal ob ich das „verdient habe“, ob ich nicht mehr arbeiten sollte, …Das steckt wohl echt in meiner Kultur drin und ich merke wie ich manchmal ein schlechtes Gewissen bekomme.Aber wieso soll es schlecht sein das Leben einfach zu leben? Wer hat das Recht über Sinn und Sinnlosigkeit zu urteilen?

Donnerstag, 23. Oktober 2014

Gedanken über den Freiwilligendienst + WIR sind ACOSADE!

Bisher habe ich hier recht wenig von meiner Arbeit geschrieben, was erstaunlich scheinen mag, erwartet man doch von einem Freiwilligendienst gerade, dass Arbeit (wie der Name schon sagt „der freiwillige Dienst“) im Vordergrund steht. Mir war natürlich schon vornherein klar, dass es 1. um viel mehr als Arbeit geht (Kulturverständnis, etc.) und 2. der Sinn der Arbeit/des Freiwilligendienstes nicht in dieser Tätigkeit allein zu finden ist.
Denn ganz ehrlich, klar bringe ich Kompetenzen mit, aber wirkliche Lebens-und Berufserfahrung als 19 Jährige Abiturientin? Eher nicht. Selbst wenn ich noch so lebens- und berufserfahren wäre, so könnte man selbst dann nicht von der „Wirksamkeit“ des Dienstes ausgehen. Meiner Meinung nach, liegt der Sinn dieses Jahres wirklich im interkulturellen Austausch, wie auch das „weltwärts“ Programm betont. Die klischeehafte Vorstellung, dass da gutherzige Hilfskräfte aus westlichen Ländern nach Afrika kommen, um den „armen“ Menschen hier zu helfen und das Land zu „entwickeln“ vermittelt einfach ein falsches Bild. Erstens vergisst man dabei, dass man als Freiwilliger genauso viel von den Menschen hier lernen kann und vor allem muss, um überhaupt irgendetwas Sinnvolles tun zu können. Zweitens bestätigt man mit der Ansicht schon wieder indirekt ein Machtgefälle, eine Überlegenheit Amerikas und Europas gegenüber den sogenannten Entwicklungsländern. Man kann kein Land „entwickeln“, es ist ein Prozess der von innen heraus geschieht. Vor allem nützt es nichts Ansichten anderer Kulturen (der westlichen Kultur) z.B. auf die afrikanischen Kulturen übertragen zu wollen. Außerdem: Wer misst denn welcher Entwicklungsstand gut oder schlecht ist? Sind es nicht nur alles subjektive Maßstäbe? Ist nicht auch das soziale Gefüge/das Zusammenleben in der Gemeinschaft ein Entwicklungsstand? Oder die „Glücksrate“?
source: http://www.michael-waibel.de/kus/e-pol/karikatur-tw.jpg
Deswegen bin ich auch sehr froh, dass ich hier in einer mosambikanischen Organisation arbeite. Sicherlich könnte meine Arbeit auch von einem Mosambikaner verrichtet werden, Sprachkurse geben usw. (was nicht heißt das ich jemandem den Arbeitsplatz wegnehme! Schließlich könnte jeder mitarbeiten und ich bekomme auch kein Gehalt von ACOSADE). Doch genau das ist der Punkt: die Arbeit ist (zumindest bei „weltwärts“, so definiere ich das für mich) nicht der springende Punkt dieses Freiwilligendienstes. Vielmehr geht es darum unterschiedliche Kulturen zu verknüpfen, sich auszutauschen, voneinander zu lernen, Klischees abzubauen und so vielleicht einen winzigen Beitrag zu einer toleranteren und besseren Welt beizutragen. „Weltwärts“ Kritik oder allgemein Freiwilligendienstkritik ist also durchaus berechtigt, doch dabei sollte man nicht zu pessimistisch denken und auch die vielen positiven Aspekte sehen.
Jetzt bin ich total vom eigentlichen Thema des Artikels wegen des Philosophierens abgekommen! „WIR sind ACOSADE“. Ja, das ist mir diese Woche erst mal so richtig bewusst geworden. Wir (also Monja und ich) sind nicht nur „Angestellte“ sondern tragen wirklich Verantwortung und bestimmen in welche Richtungen sich die Organisation weiterentwickeln kann. Unsere Ideen sind willkommen, wir haben bei der Arbeit fast alle erdenkliche Handlungsfreiheit. Nur fehlt uns zum Teil das Wissen bzw. die Autorität manche Dinge allein zu regeln, sei es nur eine Nachfrage an den Schuldirektor, ob wir an unser Büro etwas mit Farbe ranpinseln dürfen. So werden scheinbar banale Angelegenheiten zu Hürden, die erst nach Wochen überwunden werden können, da wir sie nicht alleine klären können und Luis, der Chef, andere Dinge zu erledigen hat und wegen eines Projekts ziemlich oft unterwegs ist. Nichtsdestotrotz: wir sind nicht machtlos, geben die Sprachkurse (machen immer mehr Spaß, jetzt wo man die Schüler schon etwas kennt), fangen mit dem Umweltprojekt an (vorbereitendes Treffen mit den Pastoren, mit denen wir Zwecks „publicity“ kooperieren, Anlegen von kleinen Beeten). Für ein Projekt u.a. zur  Verbesserung der Bedingungen im Krankenhaus in Chicumbane werden wir anscheinend ACOSADE vertreten, wir als Freiwillige haben Verantwortung und werden mithilfe einer anderen Organisation (N´weti) gemeinsam Schritte erarbeiten, um die Bedingungen im „hospital“ weiter zu verbessern.
Freiwillige/r sein heißt für mich also viel mehr als nur uneigennützig arbeiten! Eigeninitiative ist sehr wichtig und die Rolle als „Hilfskraft“ wird bei mir gerade verwischt-das fühlt sich echt gut an! Ich möchte wirklich ACOSADE „leben“, nicht nur dafür arbeiten.

Oder was ist mit euch? Arbeitet ihr „nur“ für eure Firma/Arbeitgeber oder steht ihr wirklich zu 100% hinter eurer Arbeit und deren Idee und kämpft für sie, als ob es Teil von euch selbst wäre???

Sonntag, 5. Oktober 2014

Vertrauensbruch und Misstrauenssucht-Eine Gratwanderung

In einem vorherigen Post (--->Vertrauen in Fremde) habe ich schon einmal über Vertrauen geschrieben, Vertrauen in Fremde. Generell bin ich der Meinung, man sollte offen sein und bereit sein theoretisch jedem zu vertrauen. Leider darf man aber nicht allen Menschen vertrauen, ein Funke Misstrauen muss bei jeder Begegnung am Anfang dabei sein. Je nachdem, kann man diesen dann schnell auslöschen und dem Menschen entspannt vertrauen. Eigentlich beruht das nur auf Intuition, und ob ich jemandem vertraue oder nicht entscheidet sich sekundenschnell.
Immer wieder passiert es hier, das wir gewarnt werden. Klar, wir sind Fremde hier, leichte Opfer und sicherlich vertraue ich nicht jemandem, der nach zwei Minuten Gespräch meine Telefonnummer will und behauptete er liebe mich. Auch in unser Haus darf niemand rein, den wir nicht wirklich kennen. Lustig aber die Argumentation dazu von unserer Nachbarin; genau die Menschen, die Freunde, die man in sein Inneres, das Private, das Haus hineinlässt, kennen es demzufolge, dessen Schwächen und Schätze, und die werden es auch sein, die einen berauben. Okayyyy…Das sind laut meiner Definition definitiv keine Freunde. Wenn man nichtmal mehr Freunden vertrauen kann, dann ist etwas gewaltig falsch in dieser Welt bzw: hat man die falschen Freunde!
Freundschaften hier zu schließen ist immer auch mit dieser Vertrauens-Misstrauens-Thematik verbunden. Es ist unübersichtich das wir nicht von hier sind und viele wollen allein deswegen mit uns „befreundet“ sein. Das merkt man an sich schon recht schnell…doch was ist wenn jemand wirklich nett wirkt? Ich will vertrauen! Doch man muss zugleich auch noch misstrauen, weiß man doch nicht, ob die Person ehrlich ist, welche Gründe sie hat oder ob sie einfach nur ziemlich clever schauspielert. Das ist unglaublich anstrengend finde ich, immer wieder dieses Zweifeln, die Unsicherheit.
Heute früh erst ereignete sich eine Situation: Ein Mädchen, vielleicht so 12 Jahre, abgewetzte Sachen und Dreck auf ihrer Haut, kam zu uns. Mit traurigem Gesicht fragte sie, ob sie hier wohnen könne. Dann meinte sie noch, ihre Tante habe sie mit einer Flasche geschlagen, worauf sie eine Wunde am Fuß zeigte. Sie weinte. Ich glaubte ihr. Erklärte aber auch, sie könne hier nicht wohnen und wir können nicht helfen, also schickte ich sie zu unseren Nachbarn. Da ich mir aber doch nicht so sicher war, was an dieser Geschichte wahr ist, ließ ich sie allein hingehen. Kurz darauf kam sie zurück. Die Nachbarn hätten sie wieder zu uns geschickt. Aha. Möglich, aber nach so kurzer Zeit. Vorallem: hätten sie ihr geglaubt, hätten sie ihr geholfen und sie nicht zurückgeschickt. Hätten sie ihr nicht geglaubt,  hätten sie sie definitiv nicht zu uns geschickt und uns hoffentlich gewarnt. Logisch betrachtet (ich liebe Logik!) ist hier also Misstrauen angebracht. Es ist ja auch komisch, wenn sie ein Stück entfernt wohnt, das sie genau zu uns, den Neuen, kommt und nicht einfach andere Nachbarn anspricht. Die könnten ihr viel eher helfen. Anscheinend also alles nur fake? Auf der anderen Seite, vielleicht war es doch ernst, und jetzt fühle ich mich schon fast schuldig, sie einfach so weggeschickt zu haben. Sie nicht trösten zu können.


Vertrauen und Misstrauen liegen nah beieinander. Ein schmaler Grad den richtigen Weg zu wählen, zwischen falscher Unfreundlichkeit und unangebrachter Freundlichkeit. Kulturen kennenlernen und verstehen, heißt feste Denkmuster zu hinterfragen und Neue auszutesten. Schwierig ist es zu entscheiden was richtig, was falsch. Ist es nur meine Kultur, ein Danke zu erwarten und eigentlich gar nicht so unhöflich? Ist es nicht normal, das Verkäufer und Kellner dem Kunden gegenüber zuvorkommend sind, und einen nicht wie eine Last wirken lassen? Fragen über Fragen…Alles ist ein Abenteuer. 

Fazit: Misstrauen ist gut; doch ich sage es nochmal: Lieber 10 Leuten vertrauen, und einer enttäuscht dich, als NIEMANDEM zu Vertrauen und das ganze Leben pessimistisch zu sehen. 

Dienstag, 26. August 2014

Vertrauen in Fremde?! Aber ja doch!



Schon als Kindern wird uns regelmäßig eingetrichtert  NIEMALS Fremden zu Vertrauen. Horrorgeschichten von Vergewaltigungen, Entführungen und Morden sind auch im späteren Leben in den Nachrichten omnipräsent. Sich niemals auf Fremde zu verlassen, gilt als guter Schritt um sich selbst vor dieser bösartigen Welt zu schützen.
Doch wer immer Angst hat, nie Fremden sein Vertrauen schenkt, wird vielleicht sicherer leben, doch aus Erfahrung kann ich sagen: Er verpasst auch unendlich viel!
Bereits während des Reisens machte ich die tolle Erfahrung, dass wildfremde Menschen in kurzer Zeit zu Vertrauten werden können, die einen bedingungslos unterstützen und aufnehmen. Zum Beispiel in Rumänien („gefährlich“!!! schon allein das Land :p …haha) klingelten wir einfach an einem Haus und fragen trotz Sprachbarriere, ob wir übernachten können. Schon beim ersten Versuch wurde uns die Tür geöffnet, wir wurden von einer lieben Omi herzlich aufgenommen, bekamen Tee und Frühstück und selbst als es mir in der Nacht nicht gut ging, kam sie, obwohl wir uns erst wenige Stunden kannten!
So auch hier: Vor ein paar Tagen trafen wir eine Frau (Amelia) auf der Straße mit der wir kurz quatschten. Nachdem wir uns dann nochmal getroffen hatten, war schon davon die Rede, dass sie eine Geburtstagsparty für mich organisieren will und sie lud uns nach Xai-Xai ein, wo sie und ein paar Kollegen zur Zeit wohnen. Und das obwohl wir uns kaum kannten!
Etwas Besseres hätte uns nicht passieren können!
Wir verbrachten zwei Nächte bei diesen „Wildfremden“, die fast zu einer Familie für uns wurden, so herzlich nahmen sie uns auf, und hatten unendlich viel Spaß. Schon nachmittags wummerte die Musik aus vollen Bässen wo wir ankamen und immer wieder waberte „All of me“ von John Legend wie eine süße-melancholische Filmmusik durch dieses Haus (schaltet es doch an, wenn ihr das hier lest oder alternativ „Suja“ von The Groove). Alle konnten wahnsinnig gut tanzen ohne müde zu werden, welch afrikanisches Klischee.
Am Sonntag fuhren wir dann zusammen an den Praia von Xai-Xai: den Strand. Wind zerrte an den Kleidern und türmte den Indischen Ozean zu großen Wellen auf. Wahnsinn! Trotz Wellenbrechen, besaßen sie eine solche Kraft, das man nicht weiter als bis zur Hüfte reingehen konnte ohne halb weggespült zu werden. Wir genossen das wunderbare Wetter, lachten und kehrten höchst zufrieden zurück. Ein unvergessliches Wochenende. In diesem Sinne:
Trust strangers, and you´ll experience the most gorgeous adventures!